Regensburger Classic Rallye 2026
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Regensburger Classic Rallye 2026

Wenn am frühen Sonntagmorgen die ersten Oldtimer auf den Neupfarrplatz rollen, verändert sich die Stimmung in der Altstadt schlagartig. Wo sonst Lieferverkehr und Touristen unterwegs sind, stehen plötzlich Fahrzeuge aus fast einem Jahrhundert Automobilgeschichte. Der Geruch von Benzin und Öl liegt in der Luft, das Blubbern eines Riley von 1934 mischt sich mit dem Dröhnen eines Ferrari 328 GTS von 1988, und überall stehen Menschen mit Kameras oder einem Kaffee in der Hand und betrachten die Fahrzeuge.

Bereits zum 21. Mal startete in diesem Jahr die Regensburger Classic Rallye. Ich war 2014, 2016, 2017 und 2018 mit dabei, heuer nach acht Jahren Pause also wieder. Es ist immer noch eine schöne Veranstaltung mit tollen Fahrzeugen – und ich hatte die Gelegenheit, meine neue Canon EOS R10 zu testen.

Als die ersten Teilnehmer am Neupfarrplatz eintrafen, hatte ich bereits mehrere Stunden mit der Kamera hinter mir. Seit fünf Uhr morgens war ich an der Donau unterwegs gewesen und eigentlich zufrieden mit der Ausbeute.

Eigentlich.

Doch Fotografen kennen das Problem: Kaum denkt man ans Aufhören, taucht das nächste Motiv auf. In diesem Fall waren es rund hundert Oldtimer.

Die Vorhut bildeten die Vespa-Freunde Bad Abbach. Danach folgte das Organisationsteam und schließlich eine beeindruckende Sammlung historischer Fahrzeuge, die sich langsam durch die Altstadt bewegte. Der neue Oberbürgermeister Dr. Thomas Burger eröffnete das Rennen mit der Startnummer 1 in einem Morgan Plus 8.

Zwischendurch überlegte ich, später noch an die Strecke zu fahren. Die Teilnehmer sollten immerhin rund 250 Kilometer bis nach Bad Kötzting und zurück absolvieren. Doch irgendwann siegte die Vernunft.

Oder genauer gesagt: die Bequemlichkeit.

Außerdem warteten die schönsten Motive ohnehin direkt vor meiner Haustür.